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Kurs Freiheit: Die unglaubliche Rettung von Buckelwal „Hope“ vor Poel

Vier Wochen zwischen Bangen und Hoffen

Die Odyssee begann bereits Anfang März in Wismar, doch dramatisch wurde es vor etwa einem Monat, als das Tier in der flachen Kirchsee vor Poel strandete. Über vier Wochen lang lag der riesige Meeressäuger in dem flachen Gewässer fest.

Die Fakten der letzten Wochen im Überblick:

  • Mehrfache Strandungen: „Hope“ versuchte immer wieder, sich aus eigener Kraft zu befreien, landete aber aufgrund der schwierigen Strömung und der flachen Sandbänke immer wieder im Schlick.
  • Experten-Skepsis: Renommierte Wissenschaftler hielten eine Rettung zeitweise für fast unmöglich. Aufgrund des schlechten Gesundheitszustands und der ausbleibenden Nahrungsaufnahme wurde sogar befürchtet, man müsse das Tier „erlösen“.
  • Die „Wellen“ der Öffentlichkeit: Während die Behörden zur Zurückhaltung mahnten, mobilisierte eine private Initiative rund um die Tierärztin Janine Bahr van Gemmert und den Financier Walter Gunz enorme Ressourcen und öffentliche Aufmerksamkeit.

Die riskante Rettungsmission

Nach tagelanger Vorbereitung kam gestern, am Dienstag (28.04.2026), der entscheidende Moment. In einer beispiellosen Aktion wurde versucht, den geschwächten Wal in einen speziellen, mit Wasser gefüllten Lastkahn – eine sogenannte Barge – zu leiten.

  • Der Durchbruch: Mit Hilfe von Gurten und der Begleitung durch Taucher und Boote gelang es am Nachmittag, das Tier zu führen. Das Beste: Das letzte Stück in den schwimmenden Container schwamm „Hope“ aus eigener Kraft.
  • Der Transport: Noch am selben Abend setzte sich der Schleppverband in Bewegung. Die Reise führt nun aus der Wismarer Bucht hinaus, vorbei an der Insel Fehmarn, mit dem Ziel, den Wal in der Nordsee oder letztlich im Atlantik wieder in die Freiheit zu entlassen.

Ein Symbol für den Artenschutz

Die Rettungsaktion hat weit über die Grenzen von Mecklenburg-Vorpommern hinaus hohe Wellen geschlagen. In den sozialen Medien wurde „Hope“ zum Symbol für den unbedingten Willen, Leben zu schützen – auch wenn die wissenschaftlichen Prognosen düster waren.

„Es ist ein Wettlauf gegen die Erschöpfung, aber dieser Wal hat in den letzten vier Wochen eine unglaubliche Zähigkeit bewiesen.“

Wie geht es weiter?

Aktuell wird der Transport streng überwacht. Tierärzte sind mit an Bord der Barge, um den Zustand von „Hope“ während der Fahrt durch den Fehmarnbelt zu kontrollieren. Die Hoffnung ist groß, dass die kühleren, salzhaltigeren Gewässer der Nordsee dem Tier die nötige Kraft zurückgeben, um bald wieder ganz allein durch den Ozean zu ziehen.

Wir wünschen eine gute Reise nach Hause, Hope!

Kommentare (3)

Proggi
Proggi 29.04.2026 – 10:25
Mein Schatz, die Wilde*Hilde, hat es ja von Anfang an täglich verfolgt. Viele meiner Gedanken über die deutsche Bürokratie äußere ich jetzt mal lieber nicht. Hut ab vor den ganzen Helfern vor Ort, die mit Sicherheit auch an ihre Grenzen gegangen sind!!
Dem Wal Hope wünsche ich eine gute und vor allem erfolgreiche Reise zurück in seine Heimat!
Wilde*Hilde
Wilde*Hilde 29.04.2026 – 13:10
Ja, genau von Tag eins an. Es war schwer, da es immer wieder Steine im Weg gelegt wurde viel durch die Behörden , die wollten ihn am liebsten im Museum sehen. Natürlich gab es immer wieder mal Tränen, weil man doch nach und nach eine Bindung aufgebaut hat gegenüber HOPE , aber gestern war der große Tag, wo seine große Reise entlich los ging da gab es richtig Tränen .

Danke natürlich auch an NEWS5Live da die 24/7 alles live Gezeigt hatten ,und auch nun noch seine Reise begleiten natürlich alles Live bei YouTube NEWS5Live
Und aufreden Fall Dankeschön an alle Helfer ihr seit Helden DANKESCHÖN ohne euch würde er immer noch da liegen
Eisigerengel
Eisigerengel 29.04.2026 – 17:08
Deutschland, der Behörden u Genehmigungswahnsinn!!
Aber am Ende haben alle es geschafft .
Großes Dankeschön an die Crew von NEWS5LIVE ihr habt einen Hammer Job gemacht und macht ihn immernoch. Auch ein Dankeschön an die Helfer von der DLRG sowie Msater Security Personal und all den anderen Helfern und Tierärzten. MAchs gut du großer sanfter Riese wir werden Dich nich vergessen